| Grundlagen des Karpfenangelns |
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| Geschrieben von Forenmitglied Swot | |
| Montag, 12. Oktober 2009 | |
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Da das Spektrum des Karpfenangelns riesig ist, ist es kaum möglich alle Feinheiten dieser Angelrichtung näher zu erläutern. Deshalb geht es in diesem Bericht um die Grundlagen der:
Teil 1 Die Ausrüstung 1. Die Karpfenrute Die Preisspanne erstreckt sich von 20€ bis hin zu 700€ und noch mehr. Die meisten Karpfenruten sind 2-teilige Steckruten, welche eine Gesamtlänge von 3,60 bis 3,90m aufweisen. Um auch weit entfernte Futterplätze mit schweren Bleien erreichen zu können haben die „Standardkarpfenruten“ ein Wurfgewicht von 80 bis 120g. Grundsätzlich kann man folgendes sagen: Qualität kostet und hier gelten die gleichen Regeln wie bei einer soliden Rolle. Man fängt zwar mit (fast) jedem Material Fische aber nicht nur die Lebensdauer und Verarbeitung kann sehr stark variieren.
2. Die (Freilauf-)Rolle Bei vielen Karpfenanglern hat sich die Freilaufrolle mit „großer“ Spule (je nach Verwendung) durchgesetzt. Von einer Billigrolle ist wegen den hohen Belastungen auf jeden Fall abzuraten. Ein großer Karpfen kann auf seiner Flucht enorme Kräfte entwickeln und ohne große Mühe eine minderwertige Rolle in ihre Kleinteile zerlegen. Preislich sind sehr guten Rollen keine Grenzen nach oben gesetzt allerdings sind manchmal auch für 50 Euro relativ gute Rollen zu erwerben.
3. Die Rutenablage/ Rodpot Gerade bei langen Aufenthalten sind diese Hilfsmittel ein Luxus auf die man nicht verzichten möchte. Der Großteil der Carphunter hat sich für ein Rodpot entschieden, da dieses selbst auf steinigem Boden steht und nicht wie ein einfacher Erdspieß in den Boden gerammt werden muss. Standardrodpots bieten Platz für 3 Ruten, welche dann geordnet nebeneinander abgelegt werden können ohne dass ein Durcheinander entsteht oder die Ruten den dreckigen Boden berühren.
4. Der Kescher Um auch kapitale Karpfen sicher landen zu können benötigt man einen großen bzw. geräumigen Kescher. Lieber eine Nummer Größer wählen, als dass nachher der Karpfen des Lebens nicht hinein passt… Ein gummiertes Netz verhindert einer Seits, dass der Haken sich zu leicht im Netz verfangen kann und anderer Seits lässt sich der Fischschleim leichter abwaschen (weniger Geruch).
5. Der Bissanzeiger Um diesen kleinen elektronischen Apparat kommt heutzutage kein Angler mehr herum. Auf dem Markt gibt es unzählige verschiedene Varianten in unzähligen verschiedenen Preiskategorien. Doch auf eins sollte man besonders achten: Die Geräte müssen zu 100% Wetterbeständig bzw. Wasserdicht sein. Selbst die teuren „Funkbissanzeiger“ (mit Melodie) bringen dem Angler nichts, wenn sie einen Wasserschaden haben und deshalb ihre Funktion (z.B. Empfindlichkeit; Signal) verlieren.
Um auch gehakte Fische zu bemerken, welche auf den Angler zu schwimmen findet man immer öfters die so genannten Swinger/ Hanger in der Standardausrüstung. Bei Schnurrschlaffung ziehen sie die Schnur hinter dem Bissanzeiger nach unten, wodurch dieser durch sein Membran bemerkt, dass sich die Schnur bewegt und somit ein Fisch gebissen haben muss.
6. Die Abhakmatte Um einen gefangenen Fisch nicht unnötig zu stressen oder zu verletzten benutzen rücksichtsvolle Angler Abhakmatten. Vor allem beim „Catch and Release“ (Fangen und Zurücksetzen) sollte man eine solche Unterlage verwenden. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich, wobei man auf eine gute Polsterung und ausreichende Größe achten sollte.
7. Montage und Köder folgt in Kürze!
8. Stuhl Ob Campingstuhl oder Anglerstuhl völlig egal! Bequem muss er sein…
9. Liege Bei langen Sessions (vor allem über Nacht) ist dieser Luxus fast schon unabdingbar. Eine gute Wärmeisolierung, gute Polsterung und Komfort sollten nur einige der Kaufkriterien sein. Dann steht der langen Nacht (ohne anschließenden Rückenschmerzen) nichts mehr im Wege.
10. Schlafsack Hauptaufgabe: Körpertemperatur möglichst lange halten. Je nach Wetter und persönlichen Vorlieben kann dort die Wahl getroffen werden.
11. „Zelt“ / Schirm „Zelt“ Wie bei der Liege ist dieser Wetterschutz für längere Angeltouren kaum wegzudenken. Das Zelt sollte bestmöglichen Schutz vor schlechtem Wetter und Kälte bieten. Auch hier gilt wieder die Regel: Lieber mehr zahlen als zweimal kaufen! Wer sitzt/ liegt schon gerne in einem undichten und kalten „Zelt“? Bitte aber vor dem Kauf die Vereins- bzw. Gewässerregeln beachten! An vielen Gebieten ist das übernachten nicht gestattet.
„Schirm“ Ob vor Regen oder Sonne ein guter Schirm ist der Wetterschutz schlecht hin. Schnell aufgebaut, rettet er uns vor Nässe oder Sonnenbrand. Schirme werden in verschiedenen Durchmessern geliefert. Die großen benötigen zwar mehr Transportplatz und sind schwerer, schützen aber meistens besser vor den Naturgewalten. Seitenwände verwandeln einen Schirm mit einfachen Handgriffen sogar zu einem Windschutz unter dem sogar die Ausrüstung seinen geschützt Platz findet.
12. Rutentransport Um die Ruten und Rollen schonend zu transportieren und vor Stößen/ Kratzern zu schützen bieten sich sogenannte Futterale an. Welche Variante man sich davon kauft hängt vom Geldbeutel, gewollten Schutzgrad und persönlichen Vorlieben ab.
13. Anfütterhilfen Um leichtes Futtermittel auf weitentfernte Futterplätze zu befördern, die außerhalb der Wurfweiteliegen, benötigt man Anfütterhilfen. Für Boilies eignet sich hier das speziell für Boilies entwickelte Boilierohr. Je nach Größe der „Geschmackskugel“ hat das gebogene Rohr einen größeren Durchmesser. Der Wurf bzw. Schleudervorgang benötigt zwar etwas Übung aber dafür erreicht man maximale Weiten und Präzision.
Für Partikel ist eine Futterschleuder oder die Futterschaufel die bessere Wahl. Möchte man eine größere (gestreute) Fläche mit Partikel anfüttern würde ich die Futterschaufel empfehlen. Um z.B. Futterballen gezielt an einen Platz zu schleudern ist dagegen die Schleuder der Favorit. Hier würde ich allerdings zu einem höherwertigen Produkt raten, welches man gut pflegen sollte um eine lange Lebensdauer der Schleuder bzw. des Gummibandes zu gewährleisten.
14. Kopfleuchte Besonders bei Nacht ist das der nützlichste Helfer aber auch in der Dämmerung ist die Kopfleuchte dein Freund und „Erheller“. Ob beim Anlanden des Fisches, Orientierung im Dunkeln oder Auswechseln des Köders/ Montage, überall macht sie uns das Leben leichter. Dabei ist es egal ob sie aus einem Discounter, Campinghandel oder Angelladen ist. Zwar schwankt die Leuchtleistung der LED’s aber auf kurzer Distanz geben sie alle ausreichend hell.
Hier geht’s zum Teil 2 „Die Köder“ [<- Folgt in Kürze!] |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. Oktober 2009 ) |
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